Unterstütze die Initiative!

Die Initiative ERINNERN GRAZ hat in den letzten Tagen viele UnterstützerInnen gewonnen. DANKE dafür – doch es bleibt noch viel zu tun. Hier findest du Möglichkeiten, uns mit wenig Aufwand gut zu unterstützen!

Am einfachsten und schnellsten kannst du ERINNERN GRAZ mit deiner Unterschrift auf der Petition rechts  oder via der Grafik weiter unten unterstützen. Nimm dir 1 Minute Zeit und hilf uns einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer neuen Erinnerungs- und Gednekkultur in Graz!

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Wenn du mehr tun möchtest gibt es dazu ein paar simple Möglichkeiten:

  • Erzähl deiner Familie, deinen FreundInnen und ArbeitskollegInnen von der Initiative und lade sie ein, auch zu unterschreiben! Poste ERINNERN GRAZ und unsere Petition auf deiner Facebook-Seite!
  • Für Initiativen und Vereine haben wir ein Standard-Mail entworfen, dass ihr an euren Verteiler aussenden könnt. Der Text ist via Word Dokument und in HTML verfügbar!

Liebe Mitglieder!

Wir als „XXX“ unterstützen die Initiative ERINNERN GRAZ, die sich für eine lebendige Erinnerungs- und Gedenkkultur in Graz einsetzt.

Als die Stadtparteien ÖVP und FPÖ die Demontage der Gedenktafeln des Kunstprojekts „63 Jahre danach“ von Jochen Gerz einläuteten, ging ein Aufschrei durch die Bevölkerung. Mit dieser Installation wurde im öffentlichen Raum an die NS-Verbrechen in Graz und das Mitläufertum erinnert, das diese erst ermöglicht hatte. Neben Leserbriefen und Protest durch Aktionen wurde von der Plattform ERINNERN GRAZ eine Online-Petition ins Leben gerufen, die sich für eine öffentliche, aktive und bewusste Erinnerungskultur in unserer Stadt einsetzt. Diese Petition verzeichnet bis dato mehr als 2.000 Unterschriften, aber wir uns sicher: Da geht noch mehr ;-)

Wir möchten dich bitten, diese Initiative mit deiner Unterschrift zu unterstützen. Das dauert nur 1 Minute, ist aber ein immens wichtiger Beitrag. Gefordert wird damit unter anderem die Wiederaufstellung der Grazer Gedenktafeln und eine neue Initiative zum bewussten Erinnern und Reflektieren (zum Beispiel durch Ausstellungen, Schulprojekte, etc.). Die genauen Forderungen von ERINNERN GRAZ findest du auch online unter: http://erinnern-graz.at/ueber-die-initiative/

Unterstützen kannst du die Initiative durch die Petition auf http://www.erinnern-graz.at und indem du ein paar Minuten opferst und deinen Freunden davon erzählst – zum Beispiel durch einen Facebook-Beitrag oder das Weitersenden dieser E-Mail. DANKE dafür schon im Voraus!

Mit vielen lieben Grüßen

13 Gedanken zu „Unterstütze die Initiative!

  1. XX-Jahre danach
    Zu Hrn Stadtrat Eustacchio:
    der Hr. FPÖ-Stadtrat läßt dafür (nach eigenen Aussagen in “Kleiner Zeitung”) großzügig das Projekt “Stolpersteine im öffentlichen Raum” in Graz zu.
    Lassen wir uns das ins Ohr gehen… ER LÄßT ZU !!!!…
    hab Dank Stadtrat, das wir Nachkommen der Umgekommenen, Verfolgten, Vertriebenen usw diese auch selbst bezahlen dürfen, weil die ehemalige “Stadt der Volkserhebung” kein Geld für diese Stolpersteine hat
    hab Dank, Bürgermeister der Stadt der Menschenrechte, der (s)-einen Stadtrat “nicht overrolen will” und ihm nachgibt

    Zur Info: ein Stolperstein kostet rund 120 Euro, Hr Stadtrat Eustacchio kostet der Stadt jedes Monat mehrere tausend Euro……….

    Ich tausche gerne: 1 Eustacchio gegen 1000 Stolpersteine

    Ich bin Raoul Narodoslavsky,
    Enkel der in Hartheim 1941 als “unlebenswertes Leben” umgebrachten Klementine Narodoslavsky,
    Stolperstein Südtirolerplatz 10, 8010 Graz

    Sohn der 2003 mit dem “Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Graz” ausgezeichneten Hertha Mandl-Narodoslavsky

    und es gibt 69 Jahre danach, 70 Jahre danach, 71 JAHRE DANACH

    Herr Bürgermeister, was werden Sie mir am 1. November beim Mahnmal am Zentralfriedhof dazu im “öffentlichen Raum” sagen ???
    69 Jahre sind genug “danach” ???
    Ich kann und will das nicht glauben

    Daher…. overrolen Sie als Bürgermeister Herrn Eustacchio und sorgen Sie dafür
    das diese 63Jahre-danach-Tafeln so lange stehen bleiben wie das Lichtschwert

    Raoul Narodoslavsky
    Ospelgasse 30/13
    1200 Wien
    fon: +43 664 100 8729

    1. Ich bin berührt.

      Vielen Dank für Ihre Worte.

      Ein Gedenken angesichts der vergangenen Katastrophe ist unbedingt notwendig um eine zukünftige Tragödie zu vermeiden.
      Mit freundlichen Grüßen,

      Helga Ruschka
      Homöopathin
      Aktivbürgerin und Künstlerin

    2. DANKE, für Ihre deutlichen Worte! Bitte werden Sie niemals müde ein Mahner zu sein!
      In Hochachtung, Elisabeth Langer

  2. Statt Demontage der Erinnerungstafeln wäre wohl eher eine Demontage solcher Gemeindemandatare zu überlegen, die sich nicht erinnern wollen, und sogar ein Problem damit haben, dass sich andere erinnern möchten. – Damit sich in Österreich/in Europa solches NIE MEHR WIEDER wiederholen möge!!! Wehret den Anfängen!!!

  3. Welcher Ideologie hängen Politiker an, die Gedenktafeln entfernen lassen, welche als Mahnung dienen sollen, die Verbrechen der unmenschlichen Diktatur der rechtsextremen Hitlerei nicht zu vergessen?

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